die Filme
Eisenfresser
85min. Dokumentarfilm
Buch, Regie und Kamera: Shaheen Dill-Riaz
Koproduktion: BR, ARTE-BR, ARTE-RBB
Förderung: Filmförderung Hamburg, Kuratorium jg. dt. Film,
Nordmedia, Filmbüro Bremen, EED
Weltvertrieb: Telepool München
Kinostart Eisenfresser: 12. Juni 2008 im Verleih bei aries-images
Die jährliche Hungersnot im Norden Bangladeschs zwingt die Bauern Kholil und Gadu, gemeinsam mit ihren Verwandten ihre Heimat zu verlassen. Als Saisonarbeiter heuern sie auf den Schiffsabwrackungswerften im Süden des Landes an. In den Werften, die die Strände von Chittagong säumen, zerlegen sie von Hand Abfälle der westlichen Welt: Tanker und riesige Containerschiffe.
Regisseur Shaheen Dill-Riaz wird Zeuge eines Systems von Ausbeutung, dem nur die wenigsten Arbeiter entkommen können: Die Saisonarbeiter aus dem Norden erledigen nicht nur die gefährlichsten Arbeiten auf der Werft, sondern geraten dabei auch in eine ausweglose Schuldenfalle.
Auszeichnungen:
Film des Monats Juni 2008
Bester Dokumentarfilm bei Achtung Berlin: Begründung der Jury
1. Preis im Internationalen Wettbwerb des Tel-Aviv International Documentary Film Festivals, 2008.
Grand Prix 2007 des Festivals Le Festival International Du Film D´Enviornnement, Paris
1. Preis im internationalen Wettbewerb des Festivals Film South Asia in Katmandu, Nepal
1. Preis Eine-Welt-Film-Preis NRW Fernsehworkshops Entwicklungspolitik
Entwicklungsprojekt
Die NGO NETZ Bangladesch hat für die Familien der EISENFRESSER ein Projekt im Norden Bangladeschs begonnen, das die Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien nachhaltig verbessern wird. Nähere Informationen zu diesem Projekt können Sie bei NETZ Bangladesch erfragen.
NETZ bittet um Spenden auf das Konto
Nr. 10 77 88 0
NETZ e.V. Partnerschaft Bangladesch
Volksbank Wetzlar-Weilburg
BLZ 515 602 31
Interview mit Shaheen Dill-Riaz
