Eisenfresser

85 Min., Dokumentarfilm (2006)
Buch, Regie und Kamera: Shaheen Dill-Riaz

Koproduktion: BR, ARTE-BR, ARTE-RBB
Förderung: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Kuratorium jg. dt. Film,
Nordmedia, Filmbüro Bremen, EED
Weltvertrieb: Telepool München

Kinostart: 12. Juni 2008
Verleih: Aries Images
Die DVD wird von Edition Filmmuseum
vertrieben und kann dort auch online erworben werden.
Erstausstrahlung: 05.05.2009, ARTE

Auszeichnungen:
Grimme Preis 2010
1. Preis: Tel-Aviv International Documentary Film Festival 2008
1. Preis: Le Festival Intern. Du Film D´Environnement, Paris 2007
1. Preis: South Asian International Film Festival, Katmandu, 2008
1. Preis: Eine-Welt-Film-Preis NRW
1. Preis: 2. Hachenburger Filmfest 2008
1. Preis: 4. Achtung Berlin Film Festival 2008
EPD Film des Monats, Juni 2008

Inhalt:
Die jährliche Hungersnot im Norden Bangladeschs zwingt die Bauern Kholil und Gadu, ihre Heimat zu verlassen und als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrackwerften im Süden des Landes anzuheuern – wo sie gnadenlos ausgebeutet werden.

Entwicklungsprojekt

Die NGO NETZ Bangladesch hat für die Familien der EISENFRESSER ein Projekt im Norden Bangladeschs begonnen, das die Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien nachhaltig verbessern wird. Nähere Informationen zu diesem Projekt können Sie bei NETZ Bangladesch erfragen.

NETZ bittet um Spenden auf das Konto
Nr. 10 77 88 0
NETZ e.V. Partnerschaft Bangladesch
Volksbank Wetzlar-Weilburg
BLZ 515 602 31

Pressestimmen:
„So nahe wie Dill-Riaz ist noch keiner den Menschen in dieser Company Town gekommen.” Die Zeit

„Eisenfresser dringt ein in das Gefüge einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung, die sich am Rande des Wohlstands ereignet, wo die Arbeitswelt sich nicht aufhübschen muss mit Mitarbeitermotivation und Mitbestimmung, da Abhängigkeit und kalte Macht genügen.“ Freitag

„Das Porträt der Schiffsabwracker von Chittachong überzeugt nicht nur durch die Dichte und Präzision der Beobachtung, sondern auch durch eine Kamera, die mit beeindruckender Sicherheit ein Gleichgewicht zwischen Nähe und Respekt, Faszination und Nüchternheit findet. „ Tagesspiegel